Rohkost Blowkost

Ja, ich weiß, lange habe ich nicht durchgehalten, aber neige aber gerade stark dazu, das Experiment 80 – 10 – 10 für gescheitert zu erklären. Der Grund: Ich habe mich schon lange nicht mehr so mies gefühlt – ständig aufgebläht, häufige Besuche vom flotten Otto und irgendwie nicht richtig zufrieden nach dem Essen. Tatsächlich fühle ich mich dann eher überfressen und doch nicht richtig satt. Schwer zu erklären. Da ging es mir mit TCM, aber vor allem mit Ayurveda deutlich besser, auch wenn mir die Kochkost wirklich zum Hals raushing. Vielleicht kam ja der Rohkost-”Anfall” auch als Reaktion auf die Kochkost-Überfütterung. Wie dem auch sei, eine Lösung muss her. Neuer Versuch: Irgendwie Ausgleich schaffen zwischen Roh- und Kochkost. Die Schlacht ist noch nicht geschlagen – I´ll keep you updated ;).

Kopfsalat aka mein Ernährungschaos

Ich bin verwirrt. Nein, wirklich. Die Lage ist so ernst, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Nun ja, ich versuche es einfach mal.

Ernährung war schon mindestens seit meinem 13. Lebensjahr ein Thema für mich. Damals beschloss ich, nach einer dicken Kindheit abzunehmen und stolperte schnurstracks in eine Essstörung. Inzwischen habe ich zwar wieder Frieden mit dem Essen geschlossen – zumindest, was den Genuss angeht. Dennoch tappe ich bei der wichtigsten Frage nach wie vor im Dunkeln: Was zum Henker soll ich essen, um gesund zu sein? Ja, ich weiß, da hat jeder gleich einen guten Tipp parat. Ich bin auch so eine ;). Ich kann jedem mit erhobenem Zeigefinger erzählen, was er denn tun kann, um gesund zu sein: Dies und jenes essen. Nur leider ändert sich ungefähr einmal in zwei Wochen meine Meinung darüber, was das denn sein soll. Klar, der harte Kern bleibt immer gleich: Viel Obst, viel Gemüse, viel trinken, aber alles andere sind Variablen. Wen wundert´s? Es gibt unzählige Konzepte, deren Anhänger mit ebenso erhobenem Zeigefinger und oft (leider) auch sehr überzeugenden Argumenten ihre Weisheiten verbreiten.

Erster Halt: Ayurveda

Während die einen eine vegetarische Ernährung empfehlen, finden es andere ok, Fleisch zu essen. Ist halt Typsache. Für mich ist das indiskutabel, ich bin schließlich Veganerin. Äh, ok, hier fängt es schon an: Schande über mein Haupt, aber die hartnäckigen „Milch-ist-super“-Attacken, die auf einen losgelassen werden, zwingen selbst die Härtesten in die Knie: Ja – und dies ist eine Beichte – ich habe eine Weile wieder Milchprodukte konsumiert, obwohl ich doch selbst gerne von der Milchlüge erzähle. Inzwischen weiß ich, warum: Man nimmt zu, wird träge und neigt umso mehr zu Verstopfungen – wobei das auch an der ständigen Kochkost liegen könnte. Natürlich habe ich probiert, das ganze Konzept zu veganisieren, aber auch da: Dauer-Kochkost – inklusive Würgreiz mittlerweile.

Zweiter Halt: 5-Elemente-Ernährung der TCM

Schon wieder Kochkost, aber diesmal ohne Milch, denn die ist ja schleimbildend! Ach nee! Das wussten wir ja schon. Aber jetzt kommt´s: Ohne Fleisch geht hier gar nichts – auch Veganisierungsversuche sind fehlgeschlagen. Es ist einfach zu kompliziert, jedes Mal gefühlte eine Mio. Gewürze zur Hand zu haben und dann auch noch an die richtige Reihenfolge bei der Zubereitung zu denken. Fazit: Was jetzt? Milchprodukte oder nicht?

Dritter Halt: 80 – 10 – 10 (Rohvegan)

Der neuste Trend und deshalb auch mein aktuelles „Versuchsobjekt“: 80% Kohlenhydrate, 10% Eiweiß, 10% Fett – hauptsächlich rohes Obst. Das hört sich gut an, denn ich liiiiebe Obst :). Ich bin mal gespannt, wie es mir geht mit diesem System, das meinen vorherigen Versuchen in fast jedem Punkt widerspricht: Rohkost ist nach ayurvedischer und TCM Vorstellung ungenießbar bis maximal essbar. Laut 80-10-10-Anhängern ist es ein Jungbrunnen. Top or flop – we´ll see :).

Süßer Gemüse-Reis-Auflauf (vegan)

Zutaten für ca. 6 Portionen:

300 g Basmati-Reis
200 g Karotten
200 g Zucchini
100 g Rosinen
200 g getrocknete, ungeschwefelte Aprikosen
50 g Kokosflocken
Pinienkerne nach Belieben
etwas Bratöl

Zubereitung:

1) Rosinen und getrocknete Aprikosen mindestens 2 Stunden, jeweils in getrennten Gefäßen, in Wasser einlegen.
2) Reis kochen.
3) Karotten und Zucchini raspeln.
4) Geraspeltes Gemüse kurz in Öl anbraten.
5) Gewässerte Trockenfrüchte klein schneiden und ebenfalls in Öl anbraten.
6) Ggf. Pinienkerne in der Pfanne anrösten.
7) Reis abgießen und in eine große Schüssel füllen.
8) Gemüse, Trockenfrüchte, Pinienkerne und Kokosflocken hinzugeben und alles gut durchheben.
9) Mischung in eine Auflaufform füllen, glatt streichen und bei ca. 180°C (Umluft) 20-30 Minuten durchziehen lassen.

By the way: Das Gericht benötigt keine Gewürze. Wer mag, kann etwas Salz hinzugeben.

Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!

Basilikum-Zucchini-Pesto (vegan)

Zutaten für ein kleines Glas Pesto:

1 Hand voll frische Basilikum-Blätter
1/2 Zucchini
2 EL kalt gepresstes Olivenöl
3 getrocknete Tomaten (ggf. in Öl eingelegt)
Salz
weitere Gewürze nach Belieben
wer mag, Knoblauch

Zubereitung:

1) Zucchini fein raspeln und in einer Pfanne kurz anbraten (Achtung, ständig durchheben, da kein Öl verwendet), etwas salzen.
2) Olivenöl und Basilikumblätter in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab zerkleinern.
3) Angebratene Zucchiniraspeln hinzufügen.
4) Getrocknete Tomaten fein würfeln und ebenfalls hinzugeben.
5) Pesto nach Belieben würzen.

Das Pesto schmeckt besonders gut zu Pasta. Wer mag, kann zusätzlich Pinienkerne anrösten, hinzugeben oder alles mit gemahlenen Mandeln bestreuen.

Guten Appetit!

Ernährungsweisen

… gibt es unzählige. Jeder, der gesund sein will, hat sich sicher schon einmal gefragt, welche Ernährung glücklich macht und den Körper optimal mit Nährstoffen versorgt. Für manche, wie für mich, war das eine wahre Odyssee aus Recherche, Ausprobieren, “Scheitern”, Anpassen, alles über den Haufen werfen, von vorne anfangen etc. Nach den beschriebenen “Lehrjahren” habe ich heute das Gefühl, dass ich endlich angekommen bin. Hier ist nun mein Résumé zu den verschiedenen Ernährungsstationen, die ich durchlaufen habe und wo sie mich heute hingeführt haben.

Mischkost:

… enthält, wie der Name schon sagt, eine mehr oder minder bunte Mischung von allem und wird nach wie vor von den meisten Menschen praktiziert. Mischköstler – mit Ausnahme derjenigen, die sich hauptsächlich von Fastfood ernähren – essen, für gewöhnlich, Gemüse, Obst, Getreide, Milchprodukte, Eier und Fleisch.

Mit dieser Standardkost bin ich, wie die meisten Kinder, aufgewachsen. Als ich jedoch als Teenie zum ersten Mal anfing, mir über Ernährung Gedanken zu machen, dämmerte es mir, dass für mein Steak ein Tier sterben musste. Das wollte ich nicht länger verantworten.

Vegetarische Ernährung:

Ich begann also zu recherchieren, denn ich wollte nicht töten (lassen), um zu essen. Der Schritt zu einer vegetarischen Ernährung war nicht weit. Ich aß viel Gemüse, Obst, aber auch Milchprodukte und Eier. Auf Gummibärchen (Gelatine) verzichtete ich und achtete darauf, dass meine Kleidung lederfrei war (Pelz trug ich sowieso nicht). Ich aß nun mit deutlich besserem Gewissen – aus zweierlei Gründen: Ich war mir sicher, dass für mich kein Tier mehr sterben musste und die Pfunde purzelten zusehens – ein angenehmer Nebeneffekt. Interessanterweise fehlte mir das Fleisch gar nicht. Ich hatte seit dem Tag, an dem ich begann, mich vegetarisch zu ernähren, nie wieder das Bedürfnis, in ein saftiges Steak zu beißen. Zumal ich mich mit der vegetarischen Ernährung leichter und vitaler fühlte.

Als mein Studium in England schließlich mehr und mehr Energie forderte, schrieb ich mich bald in einen Yogakurs ein, um für Ausgleich zu sorgen. Dort wurde das Thema Ernährung noch einmal aktuell und ich begann, bewusster zu essen. Durch Yoga kam ich auch zum ersten Mal mit Ayurveda in Berührung, einer alten indischen Lebens- und Heilkunst, die Ernährung als individuelle Medizin sieht, die für jeden anders ist. Für jeden vorteilhaft seien jedoch Gemüse, Obst, Getreide und Milch, zumeist in schonend gekochter Form. Ich dachte: Super, jetzt tust du dir richtig was Gutes!

Dann traf ich jedoch zwei Menschen, die meine Ansichten über Ernährung auf den Kopf stellen sollten. Eine Homöopathin, die ich aufgrund ständiger Verdauungsprobleme aufsuchte, erklärte mir, dass diese mit dem Verzehr von Milchprodukten zusammenhingen. Mehr noch: Milchprodukte seien gänzlich ungeeignet für den menschlichen Organismus und verursachten sogar Krebs. Ich ging völlig verwirrt und aufgewühlt nach Hause und recherchierte eingehend über das, was ich gerade gehört hatte. Ich wurde fündig.

Vegane Ernährung:

Ich fand unzählige Quellen, die belegten, was die Homöopathin gesagt hatte: Milchprodukte sind von Nachteil für unsere Gesundheit. Außerdem begann ich zu verstehen, dass es mit dem Verzicht auf Fleisch nicht getan war. Auch für die Milchproduktion werden Kühe gezüchtet, ständig zum Kalben gebracht – da sie sonst keine Milch geben – und dann so lange für diesen “Job” missbraucht, bis sie nicht mehr können und schließlich geschlachtet werden. Das konnte ich auf gar keinen Fall so hinnehmen. Mein Weltbild war nun endgültig auf den Kopf gestellt und ich wusste nicht mehr, was ich überhaupt noch guten Gewissens essen konnte.

Da das Leben einen jedoch nie im Stich lässt, ließ mich das Glück nicht lange warten: Ich lernte Eva kennen, eine warmherzige, hilfsbereite und wahnsinnig liebenswerte Veganerin. Ihre Ernährung bestand aus Gemüse, Obst, Getreide, Nüssen und Samen. Schon nach dem ersten Gespräch mit ihr war ich sofort Feuer und Flamme, probierte die ersten veganen Rezepte aus und fühlte mich wahnsinnig gut. Eva und ich machten es uns fortan zur Gewohnheit, uns regelmäßig zu Tee & Kuchen zu treffen. Ich expermentierte mit einer Begeisterung, die ich kaum gekannt hatte. Da englische Supermärkte obendrein auch noch fast alles bieten, was das Veganer-Herz begehrt, war es für mich so leicht, so gut und so erfüllend – eine tolle Zeit.

Kaum kam ich jedoch nach Deutschland zurück, musste ich erstmal den meisten Freunden und Verwandten erklären, was vegane Ernährung überhaupt bedeutet. Die Drogerien hatten keine Hanfsamen, die Bäcker kein veganes Brot, die Supermärkte waren voll von Nahrungsmitteln, die ich schon lange von meinem Speiseplan gestrichten hatte. Es war schwierig, mit Freunden irgendwo hinzugehen, wo ich auch etwas essen konnte. Ich fühlte mich wie ein Alien. Das ließ mich an meinem neuen Ernährungskonzept zweifeln. Ich begann wieder, vegetarisch zu essen bzw. ayurvedisch. Dann wurde ich doch wieder vegan, da ich mein Wissen im Bezug auf Milchprodukte nicht ignorieren konnte, bis ich schließlich doch wieder Pizza aß… um dann am nächsten Tag wieder die Milchprodukte von der Einkaufsliste zu streichen…

Ich war ähnlich verwirrt wie nach dem Gespräch mit der Homöopathin und wusste nun wieder nicht, was richtig für mich war. Meine Verdauungsprobleme waren unverändert, obwohl ich das Gefühl hatte, dass immer dann, wenn ich auf Milchprodukte verzichtete, eine leichte Besserung eintrat. Dennoch war ich hin- und hergerissen, bis mir meine vegane Arbeitskollegin von ihrer neuen Ernährungsweise erzählte:

Vegane Rohkosternährung:

Wie der Name schon sagt, werden bei dieser Ernährungsform alle Lebensmittel roh verzehrt. Wenn Rohkost erhitzt wird, dann auf maximal 40°C. Rohkosternährung wirkt stark entgiftend und sollte deswegen langsam und Stück für Stück eingeführt werden. Zur Zeit nehme ich ein bis zwei rohe Mahlzeiten zu mir, die dritte dann jedoch in gekochter Form. Ich fühle mich blendend! Meine Verdauungsprobleme scheinen sich langsam zu lösen, mein Haut wird besser und ich fühle mich vitaler als je zuvor. Dennoch muss ich mich noch an das ein oder andere gewöhnen. Rohköstler gibt es zwar immer mehr, doch hat sich diese Ernährungsform noch nicht so in der Gesellschaft etabliert, dass z.B. Essengehen keine Herausforderung darstellt. Aber: Meine Neugier ist geweckt und die Lust zu experimentieren größer denn je :).

Kaffee

… “brauche ich morgens zum Wachwerden.” – “Ohne Kaffee geht gar nichts!” Findest du auch? Dann bist du in die Koffeeinfalle getappt. Fakt ist, Kaffee wirkt aufgrund seines Koffeeingehaltes stimulierend und kann dir tatsächlich das Gefühl geben, wacher zu werden. Doch nur für kurze Zeit, dann brauchst du Nachschub. Und: Je länger du schon koffeinsüchtig bist (ja, richtig gelesen), desto mehr brauchst du, um wach zu werden und – zumindest für eine gewisse Zeit – zu bleiben. Wenn du Kaffee trinkst, passiert Folgendes in deinem Körper: Das Koffein regt die Adrenalinproduktion an und versetzt deinen Körper in einen Stresszustand, der dich auf einen Kampf oder eine Flucht vorbereitet. Es liegt auf der Hand, dass ein Körper, der sich permanent im Kampf-oder-Flucht-Modus befindet, auf Dauer krank wird. Häufige Symptome sind: Gereiztheit, Angstzustände, Stimmungsschwankungen, Erschöpfung und Depressionen. Zudem ist Kaffee stark säurebildend und wirkt sich damit negativ auf den Säure-Basen-Haushalt deines Körpers aus.

Mach dir klar, dass du keinen Kaffee “brauchst”, um wach zu sein. Wenn du ständig müde bist, sorge für mehr Entspannung, Schlaf und ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens 2l stilles Wasser täglich). Wenn du dennoch häufig müde bist, ist es sinnvoll, dies mit einem Arzt abzuklären. Trink heute mal eine Tasse Kaffee weniger als sonst. Damit tust du deinen Körper schon etwas Gutes. Ideal wäre es natürlich, wenn du dir den Kaffeekonsum mit der Zeit ganz abgewöhnst. Es gibt zahlreiche Alternativen: Wie wäre es z.B. mit einem leckeren Gewürztee zum Frühstück? Unter den vielen Teesorten, die selbst Supermärkte heutzutage anbieten, ist bestimmt etwas für dich dabei! Wichtig ist nur, dass du nicht gleich zu schwarzem Tee greifst, da das Teein im Körper praktisch genauso wirkt wie Koffein. Ansonsten gilt: Ausprobieren und Lieblingstee finden :).

*schlürf*

Zucker

… ist eine der härtesten legalen Drogen, die stark abhängig macht. Zu dramatisch? Dann ist folgendes Experiment ja ein Leichtes für dich: Konsumiere eine Woche lang keinen weißen, braunen oder sonstigen zusätzlichen Zucker (ausgenommen natürlichen, in Obst und Gemüse vorkommenden Zucker). Kein Problem? Dann schau genau hin, was du isst. Kein Zucker heißt nämlich auch z.B.: kein Ketchup, kein Senf, keine Mayonnaise und die wenigsten Brote/Brötchen. Die Größen der Lebensmittelindustrie wissen genau, was sie tun müssen, um dich zum Dauerkonsumenten ihrer Produkte zu machen: (Versteckten) Zucker hinzufügen, damit du abhängig wirst und immer mehr konsumieren willst.

Tatsache ist: Zucker gehört nicht zu der natürlichen Ernährung des Menschen. Er schädigt nicht nur deine Zähne, sondern überfordert auch deine Bauchspeicheldrüse, die mit Insulinproduktion gar nicht mehr nachkommt. Dein Körper wird in einen permanenten Stresszustand versetzt und versucht ständig verzweifelt, deinen Blutzuckerspiegel in Balance zu bringen. Bei täglichem Zuckerkonsum läufst du außerdem Gefahr, deinen Körper permanent zu übersäuern. Langzeitfolgen können Haut-, Darmprobleme und sogar Depressionen sein.

Wie süß du essen möchtest, ist reine Gewöhnungssache. Beginne deinen Zuckerentzug, indem du deinen Bedarf Stück für Stück senkst. Naschen kannst du natürlich trotzdem noch – aber gesund. Die Natur bietet dir genügend Alternativen. Süße dein Naschwerk doch einmal mit Agavendicksaft, Datteln oder Bananen!

Energiebällchen (vegan)

Zutaten für ca. 20 Bällchen:

400 g gemischte Trockenfrüchte nach Belieben (Datteln, Feigen, Pflaumen, Aprikosen, Rosinen)
100 g Kokosflocken oder 50 g gemahlene Mandeln und 50 g Kokosflocken
2 EL Rohkakaopulver nach Belieben

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen guten Standmixer geben und feinmahlen. Probieren, ob sich die Masse bereits zu Bällchen formen lässt. Wenn sie zu trocken ist, 1 bis 2 EL Kokosöl hinzufügen und noch einmal durchmixen. Sollte die Masse zu feucht sein, beliebig Kokosflocken, gemahlene Mandeln oder Kakao (wird bitterer) hinzufügen und durchmixen. Anschließend die Masse zu Bällchen formen und diese im Kühlschrank aufbewahren.

Viel Spaß!

Kuchen & Muffins Basics (vegan)

Zutaten für 10-12 Muffins oder ein kleines Kuchenblech:

2 1/2 Tassen Dinkel-Vollkornmehl
1/2 Pkg. Weinsteinbackpulver
4 überreife Bananen oder 1/2 Tasse Agavendicksaft oder Ahornsirup
1/4-1/2 Tasse Rapsöl
Gewürze nach Belieben (z.B. Zimt, Vanille etc.)
1 bis max. 1 1/2 Tassen Obst oder Gemüse nach Belieben (z.b. geraspelte Karotten, Zucchini oder Blaubeeren)
Kokos- oder Haferflocken nach Belieben (ggf. mehr Flüssigkeit hinzufügen)

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren. Der Teig ist fertig, wenn er zäh vom Löffel fällt. Wenn er zu fest ist, mehr Flüssigkeit hinzufügen, zB. Mandel-, Hafer-, Reismilch oder Wasser und noch einmal gründlich rühren. Anschließend den Teig in Muffinsförmchen geben oder auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen.

Bei 185°C Umluft ca. 30-40 Minuten goldbraun backen (Stäbchenprobe!)

Gutes Gelingen!